Banjo-Rolls lernen: Forward Roll, Backward Roll & Co.

Der typische, perlende Banjo-Klang entsteht durch Rolls: Daumen, Zeige- und Mittelfinger zupfen in einem festen Muster nacheinander verschiedene Saiten. Dabei entstehen gleichmäßige Achtelnoten – acht Töne pro 4/4-Takt. Die linke Hand kann dazu einen Akkord greifen.

Abkürzungen: T = Daumen (englisch thumb), I = Zeigefinger (index), M = Mittelfinger (middle).

Bevor du anfängst

  • Übe zuerst auf den leeren Saiten – das ist ein G-Akkord, du brauchst die linke Hand also noch gar nicht.
  • Eine einfache Aufteilung: Der Daumen spielt die 5., 4. und 3. Saite, der Zeigefinger die 2., der Mittelfinger die 1. Saite.
  • Ganz langsam beginnen. Gleichmäßig ist wichtiger als schnell.

Die wichtigsten Rolls

  • Alternating Thumb Roll: T I T M – T I T M. Der Daumen spielt jeden zweiten Ton. Ein guter Einstieg.
  • Forward Roll: T I M – T I M – T M. Die Finger „rollen“ vorwärts vom Daumen zum Mittelfinger.
  • Backward Roll: M I T – M I T – M I. Dieselbe Idee rückwärts.
  • Forward-Reverse Roll: T I M T – M I T M. Erst vorwärts, dann zurück.

So übst du einen Roll

  1. Sag das Muster laut: „Daumen, Zeige, Daumen, Mittel“.
  2. Stell das Metronom langsam ein und spiel zwei Töne pro Klick.
  3. Wenn es fünfmal hintereinander gleichmäßig klappt, stell das Tempo ein kleines bisschen schneller.
  4. Später greifst du dazu Akkorde wie C oder D7 und wechselst nach jedem Takt.
Rhythmus üben

Passt dazu