Banjo stimmen in Open G – Schritt für Schritt

Ein gestimmtes Banjo klingt sofort schöner – und Akkorde hören sich so an, wie sie sollen. Banjo-Saiten verstimmen sich leicht, deshalb stimmst du am besten vor jedem Üben. Mit etwas Übung dauert das nur eine Minute.

Die Zieltöne

  • 5. Saite: g (G4, hoch)
  • 4. Saite: D (D3)
  • 3. Saite: G (G3)
  • 2. Saite: B (B3, im Deutschen auch H)
  • 1. Saite: D (D4)

Mit dem Stimmgerät

  1. Öffne das Stimmgerät und erlaube das Mikrofon.
  2. Zupf eine Saite an und lass sie klingen.
  3. Ist der Ton zu tief, drehst du den Wirbel so, dass die Saite straffer wird. Ist er zu hoch, lockerst du sie ein wenig.
  4. Dreh in kleinen Schritten und zupfe dabei immer wieder an. So schießt du nicht über das Ziel hinaus.
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Nach Gehör: die Saiten untereinander

Wenn eine Saite stimmt (zum Beispiel die 4. Saite D), kannst du die anderen danach stimmen. Greif dazu den angegebenen Bund und vergleiche mit der leeren Nachbarsaite – beide Töne sollen gleich klingen:

  • 4. Saite im 5. Bund = 3. Saite leer (G)
  • 3. Saite im 4. Bund = 2. Saite leer (B)
  • 2. Saite im 3. Bund = 1. Saite leer (D)
  • 1. Saite im 5. Bund = 5. Saite leer (g)

Zum Schluss schlägst du alle Saiten leer an: Es sollte ein voller, ruhiger G-Dur-Akkord klingen.

Der lose Steg

Beim Banjo ist der Steg nicht festgeklebt, sondern wird nur vom Saitendruck gehalten. Verrutscht er, klingen die Töne weiter oben am Hals schief, obwohl die leeren Saiten stimmen. Prüfe das so: Der Ton im 12. Bund soll genau eine Oktave über der leeren Saite liegen. Ist er zu hoch, schiebst du den Steg ein kleines Stück Richtung Saitenhalter; ist er zu tief, ein Stück Richtung Hals. Bitte am besten einen Erwachsenen oder deine Lehrkraft um Hilfe.

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