Transponieren: Lieder in eine andere Tonart bringen

Jedes Lied hat eine Tonart. Sie sagt, um welchen Ton sich das Lied dreht – meistens ist das der erste und der letzte Akkord. Ein Lied mit den Akkorden C, F und G7 steht in C-Dur. Manchmal ist eine Tonart zu hoch oder zu tief zum Singen, oder ein Akkord ist schwer zu greifen. Dann kannst du das Lied transponieren: Du verschiebst alle Akkorde um denselben Abstand.

Die Ton-Leiter als Hilfe

Schreib dir die zwölf Töne im Kreis oder in einer Reihe auf:

C – C# – D – Eb – E – F – F# – G – Ab – A – Bb – B – und dann wieder C.

Jeder Schritt ist ein Halbton. Willst du ein Lied zwei Halbtöne höher spielen, gehst du bei jedem Akkord zwei Schritte nach rechts. Das Anhängsel bleibt dabei gleich: Aus Am wird Bm, aus G7 wird A7.

Ein Beispiel

Ein Lied in C-Dur mit C, F, G7 soll fünf Halbtöne tiefer klingen. Fünf Schritte nach links ergibt G, C, D7. Auf der Gitarre und dem Banjo liegt G-Dur besonders gut, auf der Ukulele fühlt sich C-Dur oder F-Dur oft leichter an. Darum transponieren Musikerinnen und Musiker ständig.

C213G

Transponieren in der App

  • Bei jedem Lied kannst du die Tonart ändern. Alle Akkorde und Griffbilder passen sich sofort an.
  • Ein ★ markiert einen Tonart-Vorschlag mit möglichst leichten Griffen.
  • Ein ◆ zeigt die Original- oder Quellentonart des Liedes.

Bei Gitarre und Banjo gibt es noch einen Trick: den Kapodaster. Er verkürzt alle Saiten auf einmal. Du greifst weiter die gewohnten Akkorde, aber das Lied klingt höher. Damit kannst du die Tonart wechseln, ohne neue Griffe zu lernen. Wie die Töne heißen, steht in Töne und Notennamen.

Lieder spielen

Passt dazu