Über vielen Liedtexten stehen kleine Buchstaben wie C, Am oder G7. Das sind Akkordsymbole. Sie sagen dir, welchen Griff du an dieser Stelle spielst. Das Schöne: Die Symbole sind auf der ganzen Welt gleich – egal ob du Ukulele, Gitarre oder Banjo spielst. Nur das Griffbild sieht auf jedem Instrument anders aus.
Der große Buchstabe: der Grundton
Der erste, große Buchstabe ist der Grundton. Er gibt dem Akkord seinen Namen. Es gibt sieben Buchstaben: C, D, E, F, G, A und B. Steht nur der Buchstabe allein da, zum Beispiel C, ist es ein Dur-Akkord. Dur klingt meistens hell und fröhlich.
CManchmal steht hinter dem Buchstaben ein # (Kreuz) oder ein b. Das # macht den Ton einen kleinen Schritt höher, das b einen kleinen Schritt tiefer. F# ist also etwas höher als F, Bb etwas tiefer als B.
Was hinter dem Buchstaben steht
- m steht für Moll: Am heißt a-Moll. Moll klingt oft weicher, ruhiger oder ein bisschen traurig.
- 7 heißt Septakkord: G7 ist G-Dur mit einem zusätzlichen Ton. Er klingt, als wolle er gleich weitergehen – meistens zurück zum Grundakkord.
- m7 ist Moll mit Septime, zum Beispiel Am7. Klingt weich und ein wenig jazzig.
- maj7 (gesprochen „Major Sieben“) ist eine andere, sanftere Septime: Fmaj7 klingt träumerisch.
- sus4, sus2, dim und aug sind seltener. Wenn du sie triffst, schau dir einfach das Griffbild an.
So liest du Akkorde im Lied
Der Akkord steht genau über der Silbe, bei der du ihn wechselst. Du spielst ihn so lange weiter, bis ein neuer Akkord kommt. Steht über einer Zeile gar nichts, bleibst du einfach beim letzten Akkord.
In der App findest du zu jedem Namen das passende Griffbild. Und wenn du einen Griff spielst und nicht weißt, wie er heißt, verrät es dir der Akkord-Detektiv.
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