Spiel einmal C und danach Am. Hörst du den Unterschied? Der erste Akkord klingt hell, wie Sonnenschein. Der zweite klingt weicher, ein bisschen nachdenklich, wie ein Regentag. Das ist der Unterschied zwischen Dur und Moll.
CAmEin einziger Ton macht den Unterschied
Ein einfacher Akkord besteht aus drei Tönen: dem Grundton, einem Ton in der Mitte und einem Ton oben. Bei C-Dur sind das C – E – G. Bei c-Moll ist der mittlere Ton einen kleinen Schritt tiefer: C – Eb – G. Nur dieser eine Ton, die Terz, entscheidet, ob ein Akkord nach Dur oder Moll klingt.
- Große Terz (4 kleine Schritte über dem Grundton) → Dur, Symbol ohne Zusatz: C, G, F
- Kleine Terz (3 kleine Schritte) → Moll, Symbol mit m: Am, Dm, Em
Hör-Spiel für zwei
- Eine Person spielt entweder C oder Am, ohne dass die andere auf die Finger schaut.
- Die andere ruft „Sonne!“ für Dur oder „Regen!“ für Moll.
- Dann tauscht ihr. Später könnt ihr G und Em oder F und Dm dazunehmen.
Geschwister-Akkorde
Jeder Dur-Akkord hat einen Moll-Akkord, der fast die gleichen Töne hat. Zu C-Dur gehört a-Moll, zu G-Dur gehört e-Moll, zu F-Dur gehört d-Moll. Deshalb passen diese Paare so gut zusammen und tauchen in vielen Liedern nebeneinander auf. Der Akkord-Detektiv in der App zeigt dir bei jedem Akkord, ob er Dur oder Moll ist und welche Töne darin stecken.
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