12-Takt-Blues lernen: Das Grundschema für Einsteiger

Der Blues ist eine der wichtigsten Musikformen überhaupt. Aus ihm sind Rock, Jazz und viele Popsongs entstanden. Das Beste: Sein Grundgerüst ist ganz einfach. Es besteht aus 12 Takten und nur drei Akkorden. Wenn du diese Form kennst, kannst du mit Musikerinnen und Musikern auf der ganzen Welt zusammen spielen.

Das Schema in C

Jeder Takt hat vier Schläge. So sieht der 12-Takt-Blues in C aus – eine Zeile sind vier Takte:

  1. C | C | C | C
  2. F | F | C | C
  3. G7 | F | C | G7
C213F3214G73

Im letzten Takt führt G7 wieder zurück zum Anfang, und alles beginnt von vorn. Blues-Musiker spielen gern alle drei Akkorde als Septakkorde, also C7, F7 und G7. Das klingt noch „bluesiger“. Zum Lernen reichen aber die einfachen Griffe.

Der Blues in anderen Tonarten

Das Schema funktioniert in jeder Tonart. Man nennt die drei Akkorde oft I, IV und V – nach ihrer Stufe in der Tonleiter. In G sind das G, C und D7, in A sind es A, D und E7. Auf der Gitarre und dem Banjo ist der Blues in G oder A beliebt, auf der Ukulele in C. Mehr dazu in Transponieren.

Selbst Töne spielen

  • Stufe 1: Spiel nur den Grundton des Akkords, einmal pro Takt.
  • Stufe 2: Grundton und Quinte im Wechsel – das klingt schon wie eine Basslinie.
  • Stufe 3: ein kleines Boogie-Riff, das mit den Akkorden mitwandert.
  • Stufe 4: frei spielen mit den Tönen der Blues-Tonleiter. Hier gibt es keine verbotenen Töne – probier einfach aus!

Genau diese vier Stufen findest du im Blues-Werkzeug der App. Eine Begleitband mit Bass, Orgel und Schlagzeug spielt das Schema, die Töne leuchten als Punkte auf dem Hals, und du kannst die Tonart frei wählen.

Blues spielen

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